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KRITIS — Schutz kritischer Infrastrukturen

Kritische Infrastrukturen sind Einrichtungen, deren Ausfall die Versorgung der Bevölkerung erheblich gefährden würde. Ihr Schutz ist gesetzlich geregelt — und gesellschaftlich unverzichtbar.

Energieinfrastruktur — kritische Versorgung

Was Betreiber leisten müssen

  • Stand der Technik: Angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen — regelmäßig nachzuweisen gegenüber dem BSI.
  • Systeme zur Angriffserkennung: Kontinuierliches Monitoring und Detektion sind verpflichtend, nicht optional.
  • Meldewesen: Erhebliche Störungen sind unverzüglich an das BSI zu melden — mit klaren internen Meldeketten.
  • Resilienz gesamtheitlich denken: Neben Cyber- auch physische Sicherheit, Personal und Krisenmanagement (Stichwort CER-Richtlinie / KRITIS-Dachgesetz).

Energie

Stromerzeugung, Netze, Gas und Kraftstoffversorgung — das Rückgrat aller übrigen Sektoren.

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Wasser

Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung mit hochverfügbarer Leit- und Fernwirktechnik.

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Gesundheit

Krankenhäuser, Labore und Pharmaproduktion — Ausfälle wirken unmittelbar auf Menschenleben.

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Transport & Verkehr

Bahn, Luftfahrt, Schifffahrt und Logistik mit komplexen, vernetzten Leitsystemen.

📡

IT & Telekommunikation

Rechenzentren, Netze und Dienste, auf denen alle anderen Sektoren aufbauen.

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Finanz- & Versicherungswesen

Zahlungsverkehr und Kapitalmärkte — Vertrauen ist hier die kritischste Ressource.

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